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Horizon

  1. Horizon

Horizon: Moonshot part one

Noch zu sehen bis zum 2. Januar 2022

im Museum Het Valkhof i.Z.m. Radboud Universität
Gastkuratoren: Jessica Helbach und Flos Wildschut

Mit der Schau Horizon wird ab 15. Oktober eine 5-teilige Serie inspirierender Ausstellungen unter dem Titel Moonshot eingeläutet. In Zusammenarbeit mit Professoren, Dozenten und Studenten der Radboud Universität vereinen die Gastkuratoren Jessica Helbach und Flos Wildschut Kunst und Wissenschaft in einer großartigen bildlichen Studie. Als Ausgangspunkt für diese Serie dient das erste „Foto“ eines schwarzen Lochs, das 2019 genommen wurde. Die Themen der Ausstellungen – Horizon, Space, Wave, Time, Black Hole – bieten einen jeweils anderen Blick auf die Erforschung von Raum, Zeit, Grenzen und die Frage, wie weit unsere Wahrnehmung reicht. Die Serie markiert die Zusammenarbeit zwischen Museum Het Valkhof und der Radboud Universität und bildet den Anlauf zum 100-jährigen Jubiläum der Universität 2023.

Die Entdeckung

Welch eine Sensation: Das erste Foto eines schwarzen Lochs, rekonstruiert 2019 von einem internationalen Team unter Leitung des Astronoms Heino Falcke von der Radboud Universität. Auf dem mittlerweile berühmten „Foto“ lässt sich eine diffuse rote Donutform erkennen. Dieser sogenannte event horizon bzw. Wahrnehmungshorizont ist die Grenze zwischen dem Wahrnehmbaren und dem nicht mehr Wahrnehmbaren. Jenseits dieser Linie verschwinden alle Informationen im schwarzen Loch und können nicht mehr zurückkehren.

Dieses faszinierende aber auch recht beängstigende Phänomen ist Ausgangspunkt der Serie Moonshot und der Ausstellung Horizon.

Horizont - eine unerreichbare, aber sichtbare Linie

Eindrucksvoll ist die Feststellung, dass der Horizont - eine sichtbare Linie, die es im Grunde nicht gibt und die verschiebt, wenn man sich zu ihr hinbegibt - als Ausgangspunkt fungieren kann, um die eigene Position auf der Erde zu ermitteln. Diese Hilfslinie ist voller Doppeldeutigkeiten. Der Horizont bildet nicht nur die Grenze unseres Blickfelds auf der Erde, sondern ist auch die Linie, die Erde und Himmel voneinander zu scheiden scheint, damit also unseren Blick in den Weltraum lenkt. In ein grandioses Universum, in dem sich der Mensch nur als winziger Bestandteil wähnt. In ein Universum, in dem es weitere Horizonte zu geben scheint; von anderen Planeten, von schwarzen Löchern. Dies macht den Horizont so inspirierend.

Illustrationen bemerkenswerter Bücher aus der Bibliothek der Radboud Universität sowie alte Instrumente aus verschiedenen wissenschaftlichen Sammlungen niederländischer Museen veranschaulichen, wie essenziell der irdische Horizont für unsere räumliche Orientierung war. In der Vergangenheit fungierte dieser als wichtiger Fixpunkt für Navigation und Messungen. In der Schau präsentieren Kunstwerke aus den Sammlungen von Museum Het Valkhof und anderen Museen, von Privatsammlern und zeitgenössischen bildenden Künstlern den Horizont als Inspirations- und Forschungsquelle.

Mit dem irdischen Horizont als Ausgangspunkt begleitet Horizon Sie auf eine Reise mit Seefahrern und Astronauten; auf der Suche nach einer ungreifbaren Linie, die wir - egal wie lange wir reisen - niemals erreichen werden.

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