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Wave: Moonshot part three

  1. Wave - Moonshot part three

23. Juli bis 30. September 2022

Wave

Moonshot part three

Dies ist die dritte Schau der fünfteiligen Serie Moonshot, die Kunst und Wissenschaft vereint. Als Grundgedanke für diese Serie dient das erste „Foto“ eines Schwarzen Lochs, das 2019 genommen wurde. Der Ausgangspunkt für die dritte Schau sind die Radiowellen, mit denen Wissenschaftler das Schwarze Loch wahrnehmen. Zeitgenössische Kunst, detaillierte Illustrationen und wissenschaftliche Instrumente stellen in Wave verschiedene Wellenarten, wie Licht-, Schall-, Radio- und Gravitationswellen dar.

 

Museum Het Valkhof i.Z.m. Radboud Universität

Eine Reise zum Schwarzen Loch

Vor den Augen aller Welt präsentierte Heino Falcke, Professor für Astrophysik an der Radboud Universität in Nimwegen, am 10. April 2019 das allererste Foto eines Schwarzen Lochs. Zusammen mit einem internationalen Team gelang es ihm, die Erde in ein enormes Radioteleskop zu verändern, wodurch sich ein Schwarzes Loch abbilden ließ. Die faszinierende Tatsache, dass er ein Schwarzes Loch - etwas, was für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist - sichtbar machen will, wurde für die Gastkuratorinnen Jessica Helbach und Flos Wildschut zum Ausgangspunkt für eine große bildhafte Studie nach dem Sehen und dem nicht Sehen. Helbach und Wildschut verwirklichen dies in Zusammenarbeit mit Studenten und Studentinnen, Dozierenden sowie Professoren und Professorinnen der Universität.

Die Ausstellungsserie Moonshot nimmt die Besucher und Besucherinnen von Museum Het Valkhof mit auf eine Reise zu diesem Erlebnis, mit einem stets anderen Blick auf Raum, Zeit, Grenzen sowie die Frage, wie weit unsere Wahrnehmung reicht. Die Serie markiert die Zusammenarbeit zwischen Museum Het Valkhof und der Radboud Universität und bildet den Anlauf zum 100-jährigen Jubiläum der Universität 2023.

  • René Roeten, Profile #2, 2015. Courtesy de kunstenaar.
  • Fragment van een theatermasker uit de Romeinse tijd, 15 v. Chr. – 450 n. Chr. Collectie Museum Het Valkhof.
  • Joost Rekveld, #67, 2017. Still. Courtesy de kunstenaar.

Unsichtbare Wellen in und um uns herum

Das erste Foto des Schwarzen Lochs wurde mit Radiowellen festgehalten. Diese Art von Wellen können unsere Sinnesorgane nicht wahrnehmen und sind deshalb schwer vorstellbar. Aber was geschieht, wenn man ein Steinchen in einen stillen Teich wirft? Das Wasser zeigt die Bewegung. Es wogt, kräuselt und schwappt gegen Pflanzen. Selbst für einen Naturwissenschaftler ist das Steinchen im Teich eine brauchbare Analogie dafür, wie sich beispielsweise Gravitationswellen in der Raumzeit verhalten. Die gleichen Gravitationswellen fließen um uns herum und durch uns hindurch, beispielsweise während wir uns mit dem Radio (Radiowellen) Bach anhören (Schallwellen) und einen Regenbogen erblicken (Lichtwellen). Der Mensch besteht zu 80 % aus Wasser, also fließen, wogen, kräuseln und schwappen wir eigentlich ein bisschen mit.

Kunst, Illustrationen und Instrumente verkörpern dieses faszinierende Ereignis ab dem 23. Juli.

An Wave teilnehmende Künstler:

Johan Claassen, Tony Cragg, Otto Egberts, Erwin Heerich, Lieven Hendriks, Frank Hutchison, Kinke Kooi, Sjoerd Knibbeler, Cor Litjens, Karel Martens, Joost Rekveld, Bridget Riley, René Roeten, Jan Schoonhoven, Toon Teeken, Koos van Tol und Irene Vonck.

Presse

Für weitere Informationen und/oder Bildmaterial können Sie Kontakt aufnehmen mit der Abteilung Marketing & Kommunikation via marketing@museumhetvalkhof.nl,

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